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Polio Landesverband Schleswig-Holstein

27. September 2003 – Polio-Tag Schleswig-Holstein in Raisdorf bei Kiel

Das Thema:

Atemstörungen und das Post-Polio-Syndrom

Die Spätfolgen der Kinderlähmung sind eine eigenständige Erkrankung und werden als Post-Polio-Syndrom (PPS) bezeichnet.
In etwa 40% der Fälle gehören dazu neben anderen Symptomen auch Atemstörungen. Weil diese sich meistens allmählich entwickeln, werden sie oft erst spät erkannt. Die durch eine Polioerkrankung hervorgerufenen Schäden der Atemmuskulatur können eine Unterbeatmung mit zunehmenden Schlafstörungen, morgendlichem Kopfschmerz und Tagesmüdigkeit zur Folge haben.
Schreitet das Leiden fort, kommt es bei körperlicher Belastung oder ohne sie tagsüber wie nachts zu Luftnot.
Besonders bei älteren Patienten können aber auch, unabhängig vom PPS, schlafbezogene Atemstörungen, bekannt als obstruktives Schlafapnoesyndrom (OSAS) auftreten.
PPS – bedingte und OSAS – bedingte Atemstörungen verschlechtern das PPS – Krankheitsgeschehen. Für beide gibt es allerdings Möglichkeiten der Therapie.

Dr. Peter Brauer
Vorträge

Schlafapnoesyndrom Diagnostik u. Therapie – Prof. Dr. med.Christian Krüger, Diakonisches Krankenhaus Alten Eichen Hamburg

Atembeschwerden bei PPS – Dr. med. Peter Brauer, Wiss. Beirat Poli S.-H.

„Wie gehe ich mit meinem Arzt um“ – Klaus-Alfred Ronneberger, Facharzt für Allg. Medizin Preetz

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